Christus König in Brackenheim

Im Jahr 1946 wurde Brackenheim durch den Zuzug vieler katholischer Heimatvertriebener zur Seelsorgestelle im Pfarrbezirk Stockheim.

Der Gottesdienst fand bis zum 17. November 1954 in der St. Johannis-Kirche auf dem Friedhof statt.

An diesem Tag wurde die mit viel Eigenleistung gebaute Kirche Christus König eingeweiht.

Der Bau eines Kindergartens mit dem Gemeindezentrum in der Heuchelbergstraße 28 folgte. Der Kindergarten wurde viele Jahre in Trägerschaft der Stadt Brackenheim betrieben und ist seit dem Jahr 2014 eine Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Familien aus aller Welt.

Durch ständige Zuzüge wuchs die Zahl der Katholiken im Bereich Brackenheim in dieser Zeit von 180 Personen auf nunmehr 2204 Katholiken.

Bis zum 31.12.2015 war die Kirchengemeinde Christus König in Brackenheim eine eigenständige Pfarrei und gehörte im Verbund mit den Kirchengemeinden St. Ulrich in Stockheim und Heilige Dreifaltigkeit mit St. Michael in Cleebronn zur Seelsorgeeinheit Zabergäu. Zum 31.12.2015 löste Bischof Dr. Gebhard Fürst auf Antrag der Kirchengemeinderäte die damaligen Kirchengemeinden auf und errichtete zum 01.01.2016 auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheit die Pfarrei St. Michael, Wächter des Zabergäus. Vom Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg wurde die neue Kirchengemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt.

Der Kirchenraum und das Geläut:

Ein kleiner Film gibt einen schönen Einblick in den Kirchenraum und das Geläut der Christus-König-Kirche. Viel Spaß!