Die spirituelle Übung der “Christlichen Meditation im Stil des Zen”

“Leere ist Form und Form ist Leere” , ungefähr übersetzt als “Transzendenz ist Immanenz und Immanenz ist Transzendenz” als Grundlage meditativer Übung des Zenbuddhismus führt im Lebensvollzug zum Ganzannehmen des immanenten , weltlichen Lebens und gleichzeitig in der Übung der Einswerdung dieses de- finierten Lebens mit dem eigenen transzendenten Wesen (Seele )zum Ganzloslassen von allem in der “Erfahrung Gottes”. Die leibliche Grunderfahrung des Atems als Ganzeinatmen – Annahme der Immanenz – und Ganzausatmen – Loslassen von allem , Transzendenz – , ist Vor-bild dieser spirituellen bipolaren Wirklichkeit. Deswegen spielen Atemübungen in allen spirituellen ganzheitlichen Übungen ,in denen Seele und Leib ernstgenommen werden ,eine wichtige Rolle. Weder der Yoga noch Taichi oder Chigong noch die Zenmeditation kommen ohne die Übung des Atems aus , der immer ausdrückt , wo der Mensch spirituell steht.Das Sitzen im Zazen selbst als spirituelle Übung betont vor allem das Loslassen von allem und das Einswerden mit sich selbst und damit dem eigenen transzendenten Wesen , der eigenen Gottebenbildlichkeit. Es ist deswegen christlich gesprochen , die Übung des Weges Jesu jenseits aller Ansprüche , eine Übung der Liebe zu sich selbst und zu allem, ohne Vorstellungen , die sich unser Ego von uns und allem um uns macht oder machen möchte. Die Übung , unsere weltliche Identität – Form – und unser transzendentes Wesen -Leere- als bipolare Gegebenheit in liebende Übereinstimmung zu bringen , ist zentrales re – ligiöses Anliegen der “Christlichen Meditation im Stil des Zen” und führt als Weg in Jesus Christus zur bewussten Begegnung mit ihm als Fundament der Schöpfung und als Ziel unseres Lebens .In ihm begegnen wir uns selbst als Heilgewordene und es begegnet sich in uns auch der Kosmos als heilwerdender , in Christus erlöster Kosmos.Christliche Zenmeditation wirkt deswegen für das Leben in der Welt entlastend und ist als spirituelle Übung zutiefst Nachfolge Jesu als Aufgabe , das zu verwirklichen , was in uns schon immer als leibseelische Einheit angelegt ist .

Übungsmöglichkeit für die Gemeinde :

Sonntagabends: 19.00 Uhr | Gemeindehaus Brackenheim

Kostenbeitrag 20 € pro Monat / Person / Ehepaar. Schüler und Studenten frei.

Hubert Kuhn | geb. 1945 | ehemaliger kath. Pfarrer | Zenlehrer

FSJ?

Wir suchen weiterhin Berwerber und Bewerberinnen, für unsere FSJ-Stelle. Alle wichtigen Informationen finden Sie anbei. Ein Einstieg ins FSJ ist ab 01. November, 01. Dezember oder 01. Januar möglich!

Neuer FSJler

Hallo,

mein Name ist Rico Thürwächter, bin 20 Jahre jung, komme aus Ittlingen und habe im Sommer mein Abitur erfolgreich abgeschlossen.

Im September habe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr begonnen. Ich werde zu 50% in der Kirchengemeinde und zu 50% im Alten Dekanat tätig sein.

In meinem Heimatdorf engagiere ich mich selbst im Rahmen der Kirche, zum Beispiel in dem dortigen „UmweltBüro“. Dort geht es vor allem darum, der Schöpfung etwas zurückzugeben. Dazu gehört beispielsweise das Pflegen von Bäumen und Pflanzen.

Ich blicke positiv auf das bevorstehende Jahr und hoffe auf viele neue und interessante Erfahrungen.

Rico Thürwächter

Ewige Anbetung am 30. August

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Die Ewige Anbetung ist eine Form der ununterbrochenen Verehrung des im eucharistischen Brot gegenwärtigen Herrn. Im Jahre 1854 wurde diese Gebetsform unter Bischof Joseph von Lipp in unserer Diözese eingeführt. Jeder Pfarrei und jedem Kloster wurde ein fester Tag zur ewigen Anbetung zugeteilt und in der Pfarrei Stockheim ist dieser Brauch bis heute lebendig geblieben. Am 30. August jeden Jahres – so auch in 2019 – lösen sich Betende und Gebetsgruppen vor dem Allerheiligsten der Kirche St. Ulrich Stockheim ab um zu meditieren. Die Ewige Anbetung schließt mit der Erteilung des eucharistischen Segens um 19 Uhr. Wir laden Gemeindemitglieder aller Generationen der Pfarrei St. Michael herzlich ein an diesem besonderen Tag mit uns zu beten und Gott zu preisen

KOMM WIR MACHEN WAS! ZUSAMMEN!

Herzliche Einladung an alle, die gerne in Gesellschaft unterwegs sind.

Am 22.9.2019 organisiert der Familienausschuss eine „Wanderung“ von Stockheim zum Wildgehege bei Pfaffenhofen. Nach dem Gottesdienst laufen wir gemütlich in Richtung Wildgehege, Pfaffenhofen. Auf dem Weg gibt es einige Stationen mit Impulsen, die von verschiedenen Gruppen gestaltet werden. Im Wildgehege wartet ein leckeres Mittagessen. Nach unserer Mittagspause laufen wir über die Eisdiele in Güglingen wieder nach Stockheim zurück. Ankunft in Stockheim ca. 16.00 Uhr. Die Strecke kann ohne Probleme mit dem Kinderwagen bewältigt werden.

Es gibt die Möglichkeit mit dem Schuttlebus zurückzufahren. Weitere Informationen finden Sie im Flyer, der in den Kirchen ausliegt und bei Andreas Hermann (015737019462). Anmeldungen sind im Pfarrbüro möglich

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